Letzte Aktualisierung: Oktober 2026
Wenn Sie im Internet einen Fachartikel oder die Auswertung einer Untersuchung lesen, möchten Sie zu Recht wissen, worauf die Aussagen beruhen und wie verlässlich diese Informationen eigentlich sind. Auf dieser Seite lege ich deshalb offen, wer die Inhalte auf patrickstolp.de verantwortet, aus welchen Quellen ich schöpfe und wie meine Texte entstehen. Sie erfahren hier auch, an welchen Stellen ich Künstliche Intelligenz einsetze und wo die redaktionelle Verantwortung liegt. Auf dieser Grundlage können Sie selbst beurteilen, wie viel Vertrauen Sie den einzelnen Beiträgen schenken möchten.
Wer hier schreibt
Mein Name ist Patrick Stolp. Ich lebe in Lübeck und beschäftige mich seit 2011 mit der Suchmaschinenoptimierung. Mein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der semantischen Suchmaschinenoptimierung und der KI-Suche, also auf der Frage, wie moderne Suchsysteme und KI-Chatbots Bedeutungen erfassen, Anfragen interpretieren und Antworten zusammenstellen. Hauptberuflich bin ich als Abteilungsleiter SEO und Head of Automation bei der Netzhirsch GmbH in Bad Schwartau tätig.
Neben der praktischen Projektarbeit prägt mich die Angewandte Germanistik, in der ich mich intensiv mit großen Sprachmodellen beschäftige. Dieser sprachwissenschaftliche Blick hilft mir in zweifacher Hinsicht: Zum einen verstehe ich dadurch besser, wie Sprachmodelle und moderne Suchsysteme Sprache und Bedeutung rechnerisch verarbeiten. Zum anderen hilft mir die Linguistik dabei, technische Zusammenhänge so zu erklären, dass Leserinnen und Leser ihnen auch ohne eigenes SEO-Fachwissen folgen können.
Diese Website betreibe ich als meine persönliche Fachwebsite. Alle Artikel, Analysen und Auswertungen geben ausschließlich meine eigene fachliche Einschätzung wieder, nicht die Position meines Arbeitgebers oder einzelner Kunden. Die Suchmaschinenoptimierung ist für mich seit vielen Jahren Beruf, Hobby und Leidenschaft zugleich. Mit meinen Texten möchte ich Unternehmerinnen, Unternehmern und Marketingverantwortlichen helfen, Suchsysteme realistisch zu verstehen, verbreitete Mythen der SEO-Branche aufzuklären und gerade Betriebe hier in Lübeck und der Region für die digitale Zukunft zu wappnen. Für diese Menschen schreibe ich meine Beiträge, nicht für Suchmaschinen. Mehr zu meinem beruflichen Werdegang, zu Vorträgen und Veröffentlichungen finden Sie auf meiner Über-mich-Seite.
Quellen
In der SEO-Branche stützen sich viele Veröffentlichungen auf das Nacherzählen fremder Blogartikel, auf bloße Vermutungen oder auf Korrelationsstudien, die zwar ein gemeinsames Auftreten zweier Faktoren zeigen, aber eben keine Ursachen belegen. Diesen Maßstab halte ich für unzureichend. Wenn ich eine fachliche Aussage treffe, stütze ich mich deshalb bevorzugt auf Primärquellen und eigene Messdaten.
Zu den Primärquellen gehören für mich vor allem vier Bereiche:
- Patente von Google: Ein Patent beschreibt eine technische Erfindung. Es belegt keineswegs, dass Google das Verfahren heute tatsächlich in der Live-Suche einsetzt. Trotzdem sind Patentschriften eine ungleich verlässlichere Grundlage als bloße Branchenspekulationen, weil sie zeigen, wie die Entwickler des Unternehmens bestimmte Probleme der Informationsverarbeitung im Grundsatz lösen.
- Gerichtsunterlagen aus Kartellverfahren: Im US-Kartellverfahren gegen Google mussten leitende Mitarbeiter unter Eid aussagen, zudem wurden interne Präsentationen und E-Mails offengelegt. Solche Dokumente gewähren Einblicke, die in öffentlichen Erklärungen naturgemäß fehlen.
- Geleakte interne Dokumentationen: Wenn interne technische Unterlagen von Suchmaschinenbetreibern öffentlich werden, wie etwa die 2024 bekannt gewordene Dokumentation mit Tausenden Merkmalen aus Googles internen Systemen, analysiere ich diese Angaben direkt am Originaldokument.
- Wissenschaftliche Forschungsarbeiten: Wenn es um die Funktionsweise von Suchsystemen und Sprachmodellen geht, ziehe ich Arbeiten aus der Informatik und Computerlinguistik heran.
Erkenntnisse anderer Fachleute ziehe ich ebenfalls heran und nenne die Urheber beim Namen; allerdings prüfe ich diese Aussagen nach denselben Maßstäben wie jede andere Quelle.
Öffentliche Aussagen von Google und seinen Mitarbeitern behandle ich dagegen mit Zurückhaltung, sobald es um das Zustandekommen von Rankings geht. Technische Dokumentationen von Google, die etwa die reine Funktionsweise einer Schnittstelle oder eines Webmaster-Werkzeugs beschreiben, nutze ich dagegen ganz regulär.
Für meine Quellenarbeit gelten einfache Regeln: Was ich behaupte, belege ich und verlinke die jeweilige Quelle. Vermutungen kennzeichne ich unmissverständlich als solche. Und was sich nach gründlicher Prüfung nicht belegen lässt, schreibe ich nicht.
Wie ein Artikel entsteht
Ein verlässlicher Fachartikel entsteht nicht auf Knopfdruck. Jeder neue Beitrag auf dieser Website durchläuft vier aufeinander aufbauende Schritte:
Anlass: Jeder Artikel beginnt mit einer konkreten fachlichen Frage, einer Beobachtung aus der Praxis, einem Widerspruch in gängigen Behauptungen oder den Daten einer eigenen Untersuchung. Ich verfasse keine Texte, nur weil ein SEO-Werkzeug für eine bestimmte Suchanfrage ein hohes Suchvolumen ausweist. Das Thema, meine fachliche Position und den Aufbau lege ich selbst fest.
Recherche: Grundlage sind die genannten Primärquellen und meine eigenen Messdaten. Ich habe eine umfangreiche eigene Wissenssammlung aus Fachartikeln, wissenschaftlichen Forschungsarbeiten, Vorträgen und Originalquellen aufgebaut. Künstliche Intelligenz hilft mir dabei, diese Sammlung im Wissensmanagement zu ordnen und gezielt zu durchsuchen. Jede Aussage, jede Zahl und jedes Zitat, das in einen Artikel einfließt, wird am Originaldokument geprüft.
Prüfung: Vor der Veröffentlichung nutze ich KI-Systeme als redaktionelle Prüfinstanz. Ein Sprachmodell gleicht den Entwurf mit den herangezogenen Quellen und Daten ab, weist auf logische Brüche oder unklare Formulierungen hin und prüft Zahlenangaben. Bei Texten zu eigenen Studien zieht ein zweites, unabhängiges System zusätzlich die Aussagen heran und gleicht sie noch einmal isoliert mit den Messdaten ab.
Abnahme: Die letzte Instanz bleibt ausnahmslos bei mir. Ich lese jeden Text vor dem Erscheinen vollständig durch, beurteile die Hinweise aus der redaktionellen Prüfung, entscheide über jede Änderung und gebe den Beitrag erst dann frei. Die Verantwortung für jede einzelne Aussage trage ich selbst.
Wofür ich KI einsetze
Künstliche Intelligenz ist ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Dabei gilt ein unverrückbarer Grundsatz: Ich bin jederzeit der Urheber meiner Inhalte und die letzte verantwortliche Instanz. Das Thema, meine Haltung dazu, die Daten und die Struktur des Textes kommen von mir; ich gebe jeden Beitrag nach vollständiger eigener Prüfung frei.
Konkret setze ich KI unter anderem für zwei Aufgaben ein: zum einen für das Wissensmanagement meiner Quellensammlung, zum anderen als redaktionelle Prüfinstanz für den Abgleich von Daten und Entwürfen, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben.
Für das Bildmaterial gelten klare Regeln: Die Beitragsbilder am Anfang der Artikel erstelle ich mit den Bildgeneratoren von ChatGPT und Gemini. Sie illustrieren das jeweilige Thema und erheben keinen dokumentarischen Anspruch. Grafiken und Diagramme zu meinen Untersuchungen erstelle ich dagegen mit Claude, und zwar direkt aus meinen eigenen Messdaten. Jede Zahl in diesen Grafiken wird vor der Veröffentlichung mit den zugrundeliegenden Daten abgeglichen.
Aktualisierungen und Korrekturen
Suchsysteme und KI-Chatbots verändern sich laufend. Neue Unterlagen tauchen auf, Algorithmen werden angepasst, und frühere Annahmen können sich bei genauerem Hinsehen als unvollständig erweisen. Ich überarbeite ältere Artikel deshalb, wenn neue Erkenntnisse vorliegen.
Wenn sich in einem Text ein inhaltlicher Fehler findet, korrigiere ich ihn, sobald ich ihn selbst entdecke oder Leser mich darauf hinweisen. Wesentliche inhaltliche Korrekturen mache ich im jeweiligen Beitrag kenntlich.
Unabhängigkeit
Alle Inhalte auf patrickstolp.de entstehen vollkommen unabhängig. Ich veröffentliche keine bezahlten Artikel, keine gesponserten Beiträge und keine Affiliate-Links, bei denen Provisionen für Verkäufe fließen. Ebenso verkaufe ich keine Backlinks von dieser Website und kaufe keine Links für sie ein.
Wenn ich in meinen Beiträgen bestimmte Werkzeuge, Verfahren oder Dienstleister nenne, geschieht das ausschließlich aus fachlichen Gründen, weil ich sie für die jeweilige Fragestellung für relevant halte. Es gibt dafür weder Absprachen noch Vergütungen im Hintergrund.
Kontakt
Ein offener fachlicher Diskurs lebt von Rückmeldungen. Wenn Sie Fragen zu meinen Untersuchungen haben, einen Fehler in einem Text finden oder über ein Thema der Suchmaschinenoptimierung diskutieren möchten, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an kontakt@patrickstolp.de oder vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn.
