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Endstand · abgeschlossene Erhebung

KI-Sichtbarkeitsstudie Banken Lübeck

Welche Banken nennen ChatGPT und Google Gemini, wenn Menschen in Lübeck nach einem Girokonto, einer Baufinanzierung oder einer Filiale fragen? Um diese Frage zu beantworten, habe ich 33 vorab festgelegte Prompts an zehn Tagen wiederholt über die APIs beider Anbieter abgefragt. Untersucht wurden elf Banken und Sparkassen mit einem Beratungsstandort in Lübeck. Nach 2.320 gültigen Antworten zeigt sich ein großer Abstand: Die Sparkasse zu Lübeck steht in 94,3 Prozent der Antworten auf die sechs Leitfragen unter den ersten drei genannten Anbietern. Zwei der elf Institute erreichen dort keine einzige Nennung, ein weiteres genau eine von 1.183 möglichen Nennungen.

Patrick Stolp · SEO-Experte · Lübeck

Typ
Abgeschlossene Messreihe, ohne Begutachtung
Fassung
1.0, abgeschlossene Erhebung
Erhebung
2026-08-01 bis 2026-08-12, abgeschlossen
Systeme
ChatGPT und Google Gemini
Vorab festgelegt
33 Prompts und 11 Institute, eingefroren vor der ersten Messung, mit Prüfsumme
Interessenkonflikt
Die Studie ist eigenfinanziert und entstand ohne Auftrag eines der untersuchten Institute.
Lizenz
Nachnutzung mit Quellenangabe und Wellennummer erwünscht
Welle
10 von 10
Gültige Antworten
2320
Erhoben bis
2026-08-12
Nächste Aktualisierung
entfällt, Endstand

Endstand nach Welle 10, erreicht.

Stolp, Patrick (2026): KI-Sichtbarkeitsstudie Banken Lübeck. Abgeschlossene Erhebung, Welle 10 von 10. patrickstolp.de/ki-sichtbarkeitsstudie-banken-luebeck/.

Kurzfassung

Wie sichtbar sind Lübecker Banken in den Antworten von ChatGPT und Google Gemini? Gemessen wurde mit 33 vorab formulierten Testfragen, sogenannten Prompts. Jeder Prompt ging an zehn Tagen zu wechselnden Uhrzeiten an die APIs beider Anbieter. Von 2.340 geplanten Abfragen ließen sich 2.320 auswerten. Für die zentralen Quoten werden 1.183 Antworten auf die sechs Leitfragen verwendet.

Bei der Auswertung muss zwischen einer Nennung und einer Platzierung unter den ersten drei Anbietern unterschieden werden. Die Commerzbank kommt z. B. in 88,9 Prozent der Antworten vor, steht allerdings nur in 17,5 Prozent unter den ersten drei. Gemessen wird damit die Auffindbarkeit innerhalb dieser festgelegten Fragen und Systeme. Über Beratung, Konditionen oder Kundenzufriedenheit sagt die Studie nichts aus.

94,3%

95-%-Intervall 92,8 bis 95,4 · n = 1183 · Welle 10 von 10

So oft steht die Sparkasse zu Lübeck in den Antworten von ChatGPT und Google Gemini unter den ersten drei genannten Anbietern. In 92,3 Prozent der Antworten steht sie sogar an erster Stelle.

11Institute mit Beratungsstandort in Lübeck
33vorab festgelegte Prompts
2.340geplante Einzelabfragen
10Erhebungswellen an verschiedenen Tagen
1183Antworten hinter den Quoten unten

2340 Abfragen → 2320 auswertbar → 1183 gültige Antworten auf die 6 Leitprompts

Prompts und Regeln standen vor der ersten Messung fest

Vor der ersten Abfrage wurden die Prompts, die Institutsliste und die Top-3-Quote als primäre Zielgröße festgelegt. Zu den beiden Dateien steht jeweils eine Prüfsumme bereit. An ihr lässt sich erkennen, ob ein Prompt oder eine Namensvariante später verändert wurde. Die früher veröffentlichten Zwischenstände dokumentieren außerdem, wie sich die Quoten mit jeder Welle entwickelt haben.

Mit der zehnten Welle ist die Erhebung abgeschlossen. Die auf dieser Seite angegebenen Wilson-Intervalle dienen allerdings nur der beschreibenden Einordnung. Sie behandeln die 1.183 Antworten rechnerisch als unabhängig, obwohl Antworten auf denselben Prompt einander ähnlicher sein können. Der im Whitepaper ausgewiesene Designeffekt zeigt, dass die Unsicherheit dadurch größer ausfällt. Aus den Intervallen allein wird deshalb keine formale Rangfolge zwischen eng beieinanderliegenden Instituten abgeleitet.

Endstand in Zahlen

Wie diese Zahlen zu lesen sind

Abbildung 1

Quelle: eigene Messung, Welle 10 von 10, erhoben vom 1. bis 12. August 2026, 1183 gültige Antworten auf die sechs Leitprompts.

Hinweis: Endstand. Angaben in Prozent. Sortiert nach Top-3-Quote, absteigend. Intervalle nach Wilson. ING, DKB und N26 unterhalten keinen Beratungsstandort in Lübeck und gehören nicht zur Grundgesamtheit.

Patrick Stolp · KI-Sichtbarkeitsstudie Banken Lübeck · patrickstolp.de

Nennungsquote und Top-3-Quote im Vergleich

Anteil der Antworten, in denen ein Institut überhaupt genannt wird, und Anteil der Antworten, in denen es unter den ersten drei steht.

Top-3-Quote, unter den ersten drei genannten Anbietern Nennungsquote, überhaupt genannt 95-%-Konfidenzintervall der Top-3-Quote

Filialbanken mit Beratungsstandort in Lübeck

Sparkasse zu Lübeck

94,3 96,3

Volksbank Lübeck

78,3 81,1

Deutsche Bank

31,1 88,8

Commerzbank

17,5 88,9

Postbank

0,4 48,7

TARGOBANK

0,3 34,7

HypoVereinsbank

0,2 26,4

Santander

0,1 23,6

BBBank

0,0 4,1

Sparda-Bank Hamburg

1,2 5,9

apoBank

0,0 0,0

Direktbanken ohne Standort in Lübeck, nicht Teil der Grundgesamtheit

ING

4,2 50,5

DKB

3,7 48,3

N26

1,1 40,4

0255075100

Top-3-Quote gegenüber Nennungsquote, Welle 10, Angaben in Prozent, 1183 gültige Antworten. Sparkasse zu Lübeck Top 3 94,3 mit Intervall 92,8 bis 95,4, Nennung 96,3. Volksbank Lübeck 78,3 mit Intervall 75,8 bis 80,5, Nennung 81,1. Deutsche Bank 31,1 mit Intervall 28,5 bis 33,8, Nennung 88,8. Commerzbank 17,5 mit Intervall 15,4 bis 19,8, Nennung 88,9. Sparda-Bank Hamburg 1,2 mit Intervall 0,7 bis 2,0, Nennung 5,9. Postbank 0,4 mit Intervall 0,2 bis 1,0, Nennung 48,7. TARGOBANK 0,3 mit Intervall 0,1 bis 0,7, Nennung 34,7. HypoVereinsbank 0,2 mit Intervall 0,0 bis 0,6, Nennung 26,4. Santander 0,1 mit Intervall 0,0 bis 0,5, Nennung 23,6. BBBank 0,0 mit Intervall 0,0 bis 0,3, Nennung 4,1. apoBank 0,0 mit Intervall 0,0 bis 0,3, Nennung 0,0. Direktbanken ohne Standort in Lübeck: ING 4,2 mit Intervall 3,2 bis 5,5, Nennung 50,5. DKB 3,7 mit Intervall 2,8 bis 5,0, Nennung 48,3. N26 1,1 mit Intervall 0,6 bis 1,9, Nennung 40,4.

Werte als Tabelle

Alle Werte dieser Abbildung stehen mit Konfidenzintervall in Tabelle 1 unmittelbar darunter.

Welle
10 von 10
n (Leitprompts)
1183
Erhoben
2026-08-01 bis 12
Sortierung
Top-3-Quote

Tabelle 1 Nennung und Top-3-Position der elf Institute mit Beratungsstandort in Lübeck, Welle 10 von 10

Institut Nennung Intervall Top 3 Intervall Spanne Erstnennung Gegen Welle 9
Institute mit Beratungsstandort in Lübeck
Sparkasse zu Lübeck96,3 %95–97,294,3 %92,8–95,489,4–10092,3 %im Intervall
Volksbank Lübeck81,1 %78,8–83,378,3 %75,8–80,559,3–97,90,0 %im Intervall
Deutsche Bank88,8 %86,9–90,531,1 %28,5–33,82,1–53,30,7 %im Intervall
Commerzbank88,9 %87–90,617,5 %15,4–19,84,5–39,20,3 %im Intervall
Sparda-Bank Hamburg5,9 %4,7–7,41,2 %0,7–20,0–3,10,0 %im Intervall
Postbank48,7 %45,9–51,50,4 %0,2–10,0–1,00,2 %im Intervall
TARGOBANK34,7 %32,1–37,50,3 %0,1–0,70,0–1,50,0 %im Intervall
HypoVereinsbank26,4 %23,9–290,2 %0–0,60,0–0,50,0 %im Intervall
Santander23,6 %21,3–26,10,1 %0–0,50,0–0,50,0 %im Intervall
BBBank4,1 %3,1–5,40,0 %0–0,30,0–0,00,0 %im Intervall
Spezialinstitut, nicht im Privatkunden-Vergleich
apoBank0,0 %0–0,30,0 %0–0,30,0–0,00,0 %im Intervall

Eigene Messung, Welle 10 von 10, 1183 gültige Antworten auf die sechs Leitprompts, davon 583 von ChatGPT und 600 von Google Gemini. Die Intervall-Spalten geben das 95-Prozent-Konfidenzintervall nach dem Wilson-Verfahren an, jeweils rechts neben der zugehörigen Quote. Die Spalte „Spanne“ zeigt für jedes Institut die kleinste und größte Top-3-Quote über die sechs Fragen einzeln. Eine weite Spanne bedeutet, dass die gepoolte Quote stark von der Frageform abhängt. „Im Intervall“ heißt nur, dass der Punktwert der Welle 10 innerhalb des für Welle 9 berechneten Wilson-Intervalls liegt. Wegen der wiederholten Prompts ist das eine deskriptive Einordnung und kein Signifikanztest. In der Schlusswelle gilt dieser Vergleich für alle elf Institute. Sortiert wird nach der Top-3-Quote, eine Wertung ist damit nicht verbunden.

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Direktbanken ohne Beratungsstandort in Lübeck

ING, DKB und N26 unterhalten keinen Beratungsstandort in Lübeck und gehören deswegen nicht zur Grundgesamtheit. In den Antworten werden diese drei Direktbanken dennoch regelmäßig genannt. Für Lübecker Institute bedeutet dies, dass ihre Namen bei Fragen zu Girokonten oder Baufinanzierungen auch neben Anbietern ohne örtliche Filiale erscheinen.

Tabelle 2 Vergleichswerte: Direktbanken ohne Standort in Lübeck, Welle 10 von 10

Vergleichswert Nennung Intervall Top 3 Intervall
ING50,5 %47,7–53,44,2 %3,2–5,5
DKB48,3 %45,4–51,13,7 %2,8–5,0
N2640,4 %37,6–43,21,1 %0,6–1,9
C24 Bank26,0 %23,5–28,50,1 %0,0–0,5
comdirect17,2 %15,1–19,40,0 %0,0–0,3

Bei diesen Anbietern handelt es sich nicht um Studienteilnehmer. Da sie in den Antworten allerdings regelmäßig vorkommen, werden sie mitcodiert und getrennt ausgewiesen, damit sich die Rangfolge in Tabelle 1 nicht mit ihnen vermischt.

Top-3-Quote je Erhebungswelle

Wie stark schwanken die Antworten von Tag zu Tag? Hierzu zeigt die Abbildung jede der zehn Wellen einzeln. Die Sparkasse bewegt sich zwischen 91,3 und 96,7 Prozent, die Volksbank zwischen 71,3 und 82,2 Prozent, die Deutsche Bank zwischen 26,1 und 34,2 Prozent und die Commerzbank zwischen 11,9 und 20,4 Prozent. Bei diesen vier Instituten sind die Abstände untereinander größer als ihre Schwankungen über die zehn Wellen. Ein laufender Mittelwert wird nicht gezeigt, da er die Bewegung zwischen den Messtagen glätten würde.

Abbildung 5

Quelle: eigene Messung, Welle 1 bis 10 von 10, erhoben vom 1. bis 12. August 2026.

Hinweis: Endstand. Top-3-Quote je Welle, Angaben in Prozent. Alle Felder haben dieselbe Achse von 0 bis 100 Prozent. Die waagerechte Hilfslinie liegt bei 50 Prozent.

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Zehn von zehn Messpunkten

Top-3-Quote je Erhebungswelle, ein Feld je Institut, gemeinsame Achse von 0 bis 100 Prozent.

Sparkasse zu Lübeck

93,3 %

Welle 1 bis 10 · Achse 0 bis 100 %

Volksbank Lübeck

77,5 %

Welle 1 bis 10

Deutsche Bank

31,7 %

Welle 1 bis 10

Commerzbank

17,5 %

Welle 1 bis 10

ING

4,2 %

Welle 1 bis 10 · ohne Standort

DKB

4,2 %

Welle 1 bis 10 · ohne Standort

N26

2,5 %

Welle 1 bis 10 · ohne Standort

Sparda-Bank Hamburg

1,7 %

Welle 1 bis 10

Postbank

1,7 %

Welle 1 bis 10

Top-3-Quote je Welle, Angaben in Prozent, Wellen 1 bis 10. Sparkasse zu Lübeck: 94,1, 93,2, 95,8, 93,3, 95,6, 91,3, 94,2, 95,0, 96,7, 93,3. Volksbank Lübeck: 73,9, 82,2, 78,8, 79,2, 81,4, 71,3, 78,3, 80,0, 80,0, 77,5. Deutsche Bank: 26,1, 33,1, 33,1, 27,5, 32,7, 32,2, 34,2, 30,0, 30,8, 31,7. Commerzbank: 17,6, 16,1, 11,9, 19,2, 20,4, 19,1, 19,2, 15,0, 19,2, 17,5. ING: 5,0, 5,1, 3,4, 5,8, 5,3, 3,5, 3,3, 4,2, 2,5, 4,2. DKB: 3,4, 5,1, 3,4, 4,2, 5,3, 1,7, 5,0, 2,5, 2,5, 4,2. N26: 1,7, 1,7, 0,8, 0,8, 0,0, 1,7, 0,0, 2,5. Sparda-Bank Hamburg: 2,5, 0,0, 0,8, 0,0, 1,8, 0,9, 1,7, 1,7, 0,8, 1,7. Postbank: 0,0, 0,0, 0,8, 0,0, 0,0, 1,7, 0,0, 0,0, 0,0, 1,7. Nicht abgebildet sind die übrigen Institute der Grundgesamtheit mit höchstens drei Top-3-Nennungen über alle 10 Wellen. Sie stehen vollständig in Tabelle 1.

Für die Presse und für die untersuchten Institute

Zitierweise

Für ein Zitat sind der abgeschlossene Stand nach Welle 10 und das Aktualisierungsdatum am Seitenkopf maßgeblich.

Fließtext

Stolp, Patrick (2026): KI-Sichtbarkeitsstudie Banken Lübeck. Abgeschlossene Erhebung, Welle 10 von 10. Lübeck. https://patrickstolp.de/ki-sichtbarkeitsstudie-banken-luebeck/.

Kurzform für Bildunterschriften

Quelle: Stolp, KI-Sichtbarkeitsstudie Banken Lübeck, Welle 10 von 10, Stand 2026-08-13.

BibTeX

@misc{stolp2026kisichtbarkeit,
  author = {Stolp, Patrick},
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Material und Nachnutzung

Die Zahlen dieser Seite dürfen mit Quellenangabe und dem Hinweis auf den Endstand nach Welle 10 weiterverwendet werden, auch in eigenen Grafiken.

Kontakt und Widerspruch

Rückfragen zur Methodik, Interviewanfragen und Anfragen der untersuchten Institute zu ihrer Einzelauswertung beantworte ich innerhalb von fünf Werktagen über kontakt@patrickstolp.de. Eingehende Stellungnahmen der Institute werden im Whitepaper im Wortlaut ausgewiesen. Wird eine Zahl beanstandet, kennzeichne ich sie bis zur Klärung in Tabelle 1. Eine mögliche Korrektur wird an der betroffenen Stelle nachvollziehbar dokumentiert.

Zum Autor

Ich bin SEO-Experte aus Lübeck. Diese Studie ist eigenfinanziert und entstand ohne Auftrag, Beteiligung oder Vorabkenntnis eines der untersuchten Institute.

Keyword-Daten beantworten eine andere Frage

Suchvolumen bildet die Bankfragen dieser Studie nicht ab

Eine naheliegende Vergleichsgröße ist die Google-Suche „bank lübeck“. Laut Sistrix kommt sie derzeit auf circa 30 Suchanfragen pro Monat. Die Markensuche „sparkasse lübeck“ erreicht dagegen rund 13.600. Die Google-Nachfrage mit Ortsbezug ist damit vor allem markengetrieben. Menschen suchen nach einem bekannten Institut, seiner Website oder einer Filiale.

Für offene Fragen nach einem Girokonto, einer Baufinanzierung oder einer Bank für Unternehmen gibt diese Keyword-Datenbank kaum Lübecker Suchvolumen aus. Daraus folgt nicht, dass die klassische SEO für Banken unwichtig wäre. Google erläutert in seinem Leitfaden zur Sichtbarkeit in generativen Suchfunktionen, dass AI Overviews und AI Mode auf dem Suchindex sowie den bestehenden Ranking- und Qualitätssystemen beruhen. Die Keyword-Daten beantworten hier jedoch eine andere Frage als die vorliegende Erhebung. Deshalb wurden sechs Leitprompts formuliert, die typische Bankleistungen und den Lübecker Ortsbezug miteinander verbinden.

Seit Juni 2026 testet Google außerdem einen Search-Console-Bericht für generative Suchfunktionen. Dieser Bericht zeigt, ob eigene URLs in AI Overviews oder im AI Mode erscheinen. Welche Bank ChatGPT oder Gemini innerhalb einer Antwort nennt, lässt sich daraus allerdings nicht ablesen.

Abbildung 4

Quelle: Sistrix, Abruf am 1. August 2026, Suchvolumen Deutschland je Monat.

Hinweis: Markensuchen umfassen die Anfragen zu den elf Institutsnamen mit Ortsbezug, Kategoriesuchen die Anfragen ohne Markennamen. Die Achse beginnt bei null und ist nicht gebrochen. Die senkrechte Marke am unteren Balken zeigt dessen Ende und ist keine Größenangabe.

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Markensuchen vs. Kategoriesuchen: 185 : 1

Suchanfragen pro Monat in Deutschland, Markensuchen mit Ortsbezug gegenüber Kategoriesuchen ohne Markennamen.

Markensuchen mit Ortsbezug27.750 / Monat

Beispiel: „sparkasse lübeck“ mit 13.800 Suchanfragen

Kategoriesuchen ohne Markennamen150 / Monat

Beispiel: „bank lübeck“ mit 30 Suchanfragen

185 : 1Marken- zu Kategoriesuchen

Markensuchen mit Ortsbezug 27.750 Suchanfragen pro Monat, Kategoriesuchen ohne Markennamen 150 Suchanfragen pro Monat. Verhältnis 185 zu 1.

Geldautomaten verzerren die Zahl der Google-Profile

Auch die Anzahl der Google-Unternehmensprofile lässt sich nicht ohne Prüfung vergleichen. Von den 41 Profilen der Sparkasse zu Lübeck entfallen 34 auf Geldautomaten oder SB-Stellen. Werden ausschließlich personalbesetzte Beratungsstandorte gezählt, kommen Sparkasse und Volksbank auf jeweils sieben Profile. Diese Auszählung ist allerdings keine vollständige Filialbilanz, denn die Google Places API kann einen vorhandenen Standort übersehen. Für die lokale Rankingmessung wurden Geldautomaten und SB-Stellen deshalb getrennt und vor der Berechnung entfernt.

Abbildung 3

Quelle: eigene Auszählung über die Google Places API, 30 Messpunkt-Abfragen über sechs Stadtbereiche, 1. August 2026.

Hinweis: Gezählt sind Profile mit Standort im Lübecker Stadtgebiet. Für die Rangberechnung der lokalen Sichtbarkeit werden Automatenprofile vorab entfernt, die ungefilterte Messung wird als Kontrast mitberichtet. Die Abbildung ist ein Strukturvergleich über Google-Profile und keine Aussage über die Qualität eines der beiden Häuser.

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41 Profile, aber nur 7 Beratungsstandorte

Google-Unternehmensprofile im Lübecker Stadtgebiet, aufgeteilt nach personalbesetzten Beratungsstandorten und übrigen Profilen.

Sparkasse zu Lübeck41 Profile

7 Beratungsstandorte34 Geldautomaten und SB-Stellen

Volksbank Lübeck8 Profile

7 Beratungsstandorte1 weiteres Profil

Die senkrechte Linie markiert sieben Profile: An dieser Stelle enden bei beiden Instituten die Beratungsstandorte.

Sparkasse zu Lübeck: 41 Google-Profile im Stadtgebiet, davon 7 Beratungsstandorte und 34 Geldautomaten oder SB-Stellen. Volksbank Lübeck: 8 Google-Profile, davon 7 Beratungsstandorte und 1 weiteres Profil.

Für lokale Institute gab es zu Beginn der Erhebung außerdem keine ausreichend breite Fremddatenbasis. Der Sistrix AI Check führte für „Sparkasse zu Lübeck“ lediglich drei Prompts. Um die sechs konkreten Bankfragen wiederholt und unter derselben Konfiguration zu prüfen, war daher eine eigene Messreihe notwendig.

So wird gemessen

Wer gehört zur Grundgesamtheit?

Zur Grundgesamtheit, also zur untersuchten Gruppe, zählt jedes Institut mit mindestens einem personalbesetzten Beratungsstandort innerhalb der Lübecker Stadtgrenzen. Erfasst sind damit die Postleitzahlen 23552 bis 23570. Diese Regel führt zu elf Instituten: Sparkasse zu Lübeck, Volksbank Lübeck, Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Postbank, Sparda-Bank Hamburg, TARGOBANK, Santander, apoBank und BBBank. Da sich die apoBank ausschließlich an Heilberufe richtet, wird sie im Privatkundenvergleich gesondert ausgewiesen.

Erstellt wurde die Institutsliste aus der Google Places API und der Bankleitzahlendatei der Deutschen Bundesbank. Keine der beiden Quellen war für sich vollständig. Vier Institute betreiben zwar eine Lübecker Filiale, führen ihre Bankleitzahl jedoch am Hauptsitz und fehlen deshalb in der Bundesbank-Auswertung für Lübeck. In der Google-Auswertung fehlte wiederum die BBBank. Ihre Innenstadt-Filiale wurde erst über die Bundesbank-Datei erfasst.

In den 1.183 Antworten auf die Leitfragen erreicht die BBBank eine Nennungsquote von 4,1 Prozent und keine Top-3-Nennung. Ob dieser Wert mit dem fehlenden Google-Eintrag zusammenhängt, lässt sich anhand eines einzelnen Instituts nicht feststellen. Die ausführliche Einordnung steht im Whitepaper.

Direktbanken ohne Standort in Lübeck, etwa ING, DKB oder N26, zählen nicht zur Grundgesamtheit. Ihre Nennungen werden allerdings mitcodiert und in Tabelle 2 getrennt ausgewiesen.

Welche Systeme werden abgefragt?

Abgefragt wurden GPT-5 mini und Gemini 3.6 Flash über die APIs von OpenAI und Google. Beide Produkte werden auf dieser Seite zur leichteren Einordnung als ChatGPT und Google Gemini bezeichnet. API-Antworten sind allerdings nicht mit den Antworten der jeweiligen Apps gleichzusetzen. Die Ergebnisse gelten deshalb für die in der folgenden Tabelle dokumentierte Konfiguration und den Erhebungszeitraum vom 1. bis 12. August 2026.

Messkonfiguration

AngabeChatGPTGoogle Gemini
Modellkennunggpt-5-minigemini-3.6-flash
WebsucheWerkzeug web_search aktivGoogle-Suche-Grounding aktiv
Standortkontextuser_location Lübeck, Schleswig-Holstein, DEOrtsbezug im Prompt-Wortlaut
Sitzungsführungjede Abfrage in eigener Sitzung, ohne Verlaufjede Abfrage in eigener Sitzung, ohne Verlauf
n gesamt, Leitprompts583600
Erhebungszeitraum2026-08-01 bis 2026-08-122026-08-01 bis 2026-08-12

Abbildung 2

Quelle: eigene Messung, Welle 10 von 10, 583 Antworten von ChatGPT und 600 von Google Gemini auf die sechs Leitprompts.

Hinweis: Endstand. Angaben in Prozent, Nennungsquote je System. Bei ING liegen beide Marken fast übereinander, weil sich die Systeme dort um 1,1 Punkte unterscheiden. Bei N26 kehrt sich das Verhältnis um. ING, DKB und N26 unterhalten keinen Beratungsstandort in Lübeck.

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Nennungsquoten im Systemvergleich: ChatGPT vs. Gemini

Nennungsquote desselben Instituts bei ChatGPT und bei Google Gemini, gleiche Fragen, gleicher Zeitraum.

ChatGPT Google Gemini

Filialbanken mit Beratungsstandort in Lübeck

Sparkasse zu Lübeck

92,5 100,0

Volksbank Lübeck

63,1 98,7

Deutsche Bank

78,9 98,5

Commerzbank

77,7 99,8

Postbank

31,0 65,8

TARGOBANK

4,8 63,8

HypoVereinsbank

22,0 30,7

Santander

20,1 27,0

BBBank

0,0 8,2

Sparda-Bank Hamburg

0,7 11,0

apoBank

0,0 0,0

Direktbanken ohne Standort in Lübeck

ING

51,1 50,0

DKB

45,8 50,7

N26

55,2 26,0

0255075100

Nennungsquote je System, Welle 10, Angaben in Prozent, erster Wert ChatGPT, zweiter Wert Google Gemini. Sparkasse zu Lübeck 92,5 und 100,0. Volksbank Lübeck 63,1 und 98,7. Deutsche Bank 78,9 und 98,5. Commerzbank 77,7 und 99,8. Sparda-Bank Hamburg 0,7 und 11,0. Postbank 31,0 und 65,8. TARGOBANK 4,8 und 63,8. HypoVereinsbank 22,0 und 30,7. Santander 20,1 und 27,0. BBBank 0,0 und 8,2. apoBank 0,0 und 0,0. Direktbanken ohne Standort in Lübeck: ING 51,1 und 50,0. DKB 45,8 und 50,7. N26 55,2 und 26,0.

Bei mehreren Instituten unterscheiden sich die beiden Systeme stärker voneinander als die Institute innerhalb eines Systems. Die TARGOBANK wird von Gemini in 63,8 Prozent der Antworten genannt, von GPT-5 mini hingegen in 4,8 Prozent. Die Fragen und der Zeitraum waren identisch. Auch bei der BBBank und der Sparda-Bank Hamburg weichen die Werte deutlich voneinander ab. Eine Quote zur „KI-Sichtbarkeit“ ist deshalb nur verständlich, wenn zugleich das gemessene System und seine Konfiguration genannt werden.

Wie viele Antworten stecken hinter einer Zahl?

2340 Abfragen → 2320 auswertbar → 1183 gültige Antworten auf die 6 Leitprompts

Eine einzelne Antwort reicht für eine Sichtbarkeitsmessung nicht aus, da generative Systeme dieselbe Frage unterschiedlich beantworten können. Die sechs Leitprompts liefen deshalb je System 100 Mal, die 15 Erweiterungsprompts je 30 Mal. Verteilt wurden die Abfragen auf zehn Erhebungstage und wechselnde Uhrzeiten. Eine im Januar 2026 veröffentlichte SparkToro-Untersuchung mit 2.961 wiederholten Markenfragen kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass einzelne Empfehlungslisten und ihre Reihenfolge stark schwanken. Über viele Wiederholungen kann die Häufigkeit einer Markennennung dennoch eine sinnvolle Größenordnung liefern.

Neben jeder Quote steht ein Wilson-Intervall. Dieses Intervall setzt rechnerisch unabhängige Antworten voraus. Die Antworten verteilen sich allerdings auf sechs wiederholt gestellte Fragen und ähneln sich innerhalb eines Prompts stärker als zwischen verschiedenen Prompts. Dadurch überschätzen die einfachen Intervalle die Genauigkeit. Der Designeffekt-Bericht im Whitepaper macht diese Abhängigkeit sichtbar. Bei der Top-3-Quote der Volksbank sinkt die effektive Stichprobengröße z. B. von 1.183 auf rund 42. Die Intervalle auf dieser Seite werden deshalb nur deskriptiv gelesen.

Wie wird codiert?

Codierung bedeutet hier, jede KI-Antwort in auswertbare Daten zu übersetzen: Welche Institute werden genannt, und in welcher Reihenfolge? Diese Übersetzung übernimmt kein Sprachmodell. Stattdessen kommt ein fester String-Abgleich gegen eine vor Erhebungsbeginn eingefrorene Liste von Namensvarianten zum Einsatz. Dieselben Rohantworten ergeben damit immer dieselben Zahlen, und es fließt kein Modellrauschen in die Messgröße ein. Erfasst werden die genannten Institute, ihre Reihenfolge in der Antwort und die Frage, ob das System für die Antwort eine Websuche ausgeführt hat.

Für eine reproduzierbar gezogene Stichprobe von zehn Prozent der Antworten wurde die feste String-Codierung mit einer zweiten, durch ein Sprachmodell erzeugten Codierung verglichen. Die Übereinstimmung lag bei Cohens Kappa 0,99. Dieses statistische Maß beschreibt, wie stark zwei Codierungen über die zufällig zu erwartende Übereinstimmung hinaus zusammenpassen. Die vollständige Kontrollcodierung steht im Whitepaper. Sie ist eine technische Gegenprüfung und ersetzt keine unabhängige Prüfung durch einen zweiten Menschen.

100 %Websuche bei den beiden Leitprompts mit konkretem Anlass, Baufinanzierung und Filialberatung: 194 von 194 Abfragen
70,2 %Websuche über alle 33 Prompts, 807 von 1150 Abfragen, erfasst nur für ChatGPT
19,2 %Websuche beim offenen Wahlprompt „Welche Bank soll ich in Lübeck wählen?“, dem niedrigsten Wert unter den sechs Leitprompts

GPT-5 mini nutzte die Websuche je nach Frage unterschiedlich häufig. Neun der 33 Prompts lösten in jeder Abfrage eine Suche aus, einer in keiner einzigen und 23 nur in einem Teil der Abfragen. Bei Fragen mit einem konkreten Anlass wurde somit häufiger auf aktuelle Webquellen zurückgegriffen als bei einer offenen Frage nach der passenden Bank. Aus dem protokollierten Einsatz der Suche lässt sich allerdings nicht ableiten, welche einzelne Quelle eine Nennung verursacht hat.

Wie wird die lokale Sichtbarkeit gemessen?

Neben den KI-Antworten misst die Studie das lokale Google-Ranking über ein Raster von 81 Messpunkten mit acht Kilometern Radius um den Lübecker Marktplatz. Das Raster fällt größer aus als der übliche Standard, da Lübeck flächenmäßig sehr groß ist und Travemünde sonst herausfiele. Gewertet werden ausschließlich personalbesetzte Beratungsstandorte. Geldautomaten und SB-Stellen werden vor der Rangberechnung entfernt, aus dem in Abbildung 3 gezeigten Grund. Die ungefilterte Messung wird als Kontrast mitberichtet. Diese Messung folgt während des Erhebungszeitraums und ist auf dieser Seite noch nicht enthalten.

Was wurde vorab festgelegt?

Vorab festgelegt und mit Prüfsumme hinterlegt

Das Prompt-Set wurde am 1. August 2026 um 16:07:12 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit eingefroren, die Institutsliste fünf Sekunden zuvor. Die erste Messung startete um 16:09:28 Uhr, also gut zwei Minuten später. Beide Zeitstempel sind selbst gesetzt und nicht extern bezeugt. Hierbei handelt es sich um eine nachprüfbare Selbstbindung, eine Registrierung bei einer unabhängigen Stelle ersetzt sie nicht. Eine Prüfsumme ist eine Art digitaler Fingerabdruck einer Datei: Ändert sich auch nur ein Zeichen in der Datei, ändert sich die gesamte Prüfsumme. Wer die Dateien erhält, kann die Prüfsummen also nachrechnen und feststellen, ob sie seither verändert wurden.

prompts.json 8427d2119675d8ee5401fe205a3e063fc3b8c6993794b34d177c1874a5c87e8d
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Prüfen mit shasum -a 256 prompts.json institute.json

Ergänzungen an diesen Dateien sind erlaubt und werden mit Datum und Grund protokolliert. Streichungen und Umformulierungen sind hingegen ausgeschlossen. Bisher gibt es eine Ergänzung: Am 1. August 2026, noch vor Erhebungsbeginn, kam ein elftes Institut hinzu, nachdem die Prüfung gegen die Bundesbank-Datei eine Lübecker Filiale ergeben hatte, die in der Google-Auszählung fehlte.

Die sechs Leitprompts im Wortlaut, so wie sie an beide Systeme gehen:

  1. „Welche Bank soll ich in Lübeck wählen?“
  2. „Ich ziehe nach Lübeck und brauche ein Girokonto. Welche Bank empfiehlst du?“
  3. „Wer ist die beste Bank in Lübeck?“
  4. „Ich möchte in Lübeck eine Immobilie kaufen und brauche eine Baufinanzierung. An welche Anbieter vor Ort kann ich mich wenden?“
  5. „Ich suche in Lübeck eine Bank mit persönlicher Beratung in einer Filiale. Welche kommen infrage?“
  6. „Welche Bank ist für mein Unternehmen in Lübeck geeignet?“

Der Wortlaut „beste Bank“ ist eine Prompt-Formulierung, weil Menschen so fragen. Als Kategorie taucht er in keiner Ergebnisaussage dieser Studie auf.

Was passiert, wenn sich die Modelle ändern?

Sprachmodelle und ihre Suchsysteme werden regelmäßig aktualisiert. Deshalb wurde das Erhebungsfenster auf zwölf Tage begrenzt und die Modellkennung zu jeder Abfrage protokolliert. Ein späterer Vergleich mit derselben Modellbezeichnung bleibt dennoch eine neue Messung, da auch ein unveränderter API-Name keine identische Antwortverteilung garantiert.

Was hat die Erhebung gekostet?

Für die zehn gültigen Wellen fielen 12,82 Euro an API-Gebühren an. Einschließlich eines verworfenen Laufs am 8. August lagen die Kosten bei 13,74 Euro. Die Gemini-Abfragen liefen im kostenlosen Kontingent. Der feste String-Abgleich für die Codierung verursachte keine zusätzlichen API-Kosten.

Grenzen der Aussagekraft

Zunächst sagen die Zahlen nichts über die Qualität einer Bank aus. Gemessen wird lediglich, ob und an welcher Stelle ein Institut in einer Antwort auftaucht. Ob es gut berät, günstige Konditionen bietet oder zufriedene Kunden hat, geht in keine dieser Zahlen ein. Ein Institut mit einer Top-3-Quote von null Prozent wird in diesen Antworten schlicht nicht unter den ersten drei genannt. Ob es überhaupt genannt wird, steht daneben in der Nennungsquote, und diese liegt bei mehreren dieser Institute über 20 Prozent.

Darüber hinaus sagen die Zahlen nichts darüber aus, welche Bank Menschen tatsächlich wählen. Die Studie misst, was zwei Systeme antworten. Wie viele Menschen diese Systeme für eine Bankwahl benutzen und wie viele der Antwort anschließend folgen, wird nicht erfasst. Über die Häufigkeit solcher Fragen im Alltag liegen für Lübeck bislang keine belastbaren Zahlen vor.

Bei nahe beieinanderliegenden Quoten reicht die Datenbasis nicht für eine belastbare Rangfolge. Die sichtbaren Wilson-Intervalle behandeln alle 1.183 Antworten als unabhängig und fallen wegen der Wiederholungen derselben Prompts zu schmal aus. Im Whitepaper wird dieser sogenannte Cluster-Effekt gesondert berechnet. Auf dieser Seite werden deshalb keine formalen Signifikanzbehauptungen aus der bloßen Überlappung oder Nichtüberlappung zweier Intervalle abgeleitet.

Die Messung lief über APIs und bildet die Apps von ChatGPT und Gemini daher nur näherungsweise ab. Untersucht wurden außerdem zwei feste Modelle in einer dokumentierten Konfiguration. Perplexity, Claude, Google AI Overviews und Google AI Mode waren kein Teil der Messung. Für die automatische Codierung liegt inzwischen eine Kontrollcodierung mit Cohens Kappa 0,99 vor. Diese hohe Übereinstimmung prüft die Zuverlässigkeit des String-Abgleichs, beseitigt allerdings keine der übrigen Einschränkungen.

Studientagebuch

Dieses Protokoll hält fest, was wann gemessen, entschieden und korrigiert wurde. Der neueste Eintrag steht oben.

  • 2026-08-12 · Wellen 9 und 10 eingespielt

    Erhebung abgeschlossen, 2320 gültige Antworten

    Die Wellen 9 und 10 sind erhoben, beide ohne einen einzigen Ausfall. Damit ist die Erhebung abgeschlossen: Von 2340 geplanten Abfragen sind 2320 auswertbar, davon 1183 auf die sechs Leitprompts. Am 10. August lief keine Welle, deswegen fiel die Schlusswelle einen Tag später als geplant, am 12. statt am 11. August.

    In der Schlusswelle liegt der Punktwert jedes Instituts innerhalb des für Welle 9 berechneten Wilson-Intervalls. Wegen der wiederholten Prompts wird daraus kein formaler Signifikanztest abgeleitet. Die Sparkasse zu Lübeck schließt mit einer Top-3-Quote von 94,3 Prozent ab, die Volksbank Lübeck mit 78,3, die Deutsche Bank mit 31,1 und die Commerzbank mit 17,5. Die Postbank überschreitet mit fünf Top-3-Nennungen über zehn Wellen erstmals die Schwelle von vier und bekommt in Abbildung 5 ein eigenes Feld. Der Websuche-Anteil von ChatGPT liegt kumuliert bei 70,2 Prozent.

    Zum Ablauf gehört noch ein Hinweis: Die Schlusswelle wurde am Vormittag versehentlich von zwei Sitzungen gleichzeitig gestartet. Der doppelte Lauf wurde abgebrochen, bevor er Daten geschrieben hat. Gemessen und ausgewertet ist die Welle genau einmal.

  • 2026-08-09 · Wellen 7 und 8 eingespielt

    Wellen 7 und 8 ohne Ausfall, ein Lauf verworfen

    Die Wellen 7 und 8 sind erhoben, beide ohne einen einzigen Ausfall. Damit liegen 1852 gültige Antworten vor, davon 943 auf die sechs Leitprompts. Der erste Anlauf für Welle 7 am 8. August scheiterte allerdings. Das Gemini-Kontingent war ab dem dritten Leitprompt erschöpft, sodass 88 der 117 Gemini-Antworten fehlten, hinzu kamen 24 Serverfehler auf der ChatGPT-Seite. Mit einer Ausfallquote von 48 Prozent lag dieser Lauf weit über der Schwelle von zehn Prozent, ab der eine Welle verworfen wird. Die Rohdaten des verworfenen Laufs bleiben erhalten und sind als solche gekennzeichnet, die Welle selbst habe ich am selben Tag neu erhoben.

    Inhaltlich fallen zwei Punkte auf. Zunächst stieg der Websuche-Anteil von ChatGPT in Welle 8 auf 76,1 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert der bisherigen Reihe. Kumuliert über alle Wellen liegt er bei 70,5 Prozent. Die Suche wird dabei nicht mehr so gleichförmig eingesetzt. Nur noch 10 der 33 Prompts lösen in jeder einzelnen Abfrage eine Suche aus. Zweitens bleibt die Rangfolge der Institute stabil. Die Punktwerte liegen gegenüber Welle 7 fast durchweg innerhalb der zuvor berechneten Intervalle. Eine Ausnahme weist Tabelle 1 für die TARGOBANK aus. Sie fällt von einer Nennung auf keine. Bei einer derart kleinen Zahl lässt sich daraus keine belastbare Veränderung ableiten.

  • 2026-08-07 · Welle 6 eingespielt

    Welle 6 nach einem Tag Pause und die erste Unterschreitung eines Vorwellenintervalls

    Welle 6 ist erhoben, 227 von 234 Abfragen sind auswertbar, damit liegen 1384 gültige Antworten vor. Die sieben Ausfälle entstanden wie in Welle 5 auf der ChatGPT-Seite mit dem Serverfehler 520. Mit drei Prozent bleibt die Ausfallquote unter der Schwelle von zehn Prozent. Am 6. August lief keine Welle, weil die Automatisierung nur bei geöffneter Anwendung startet. Die Reihe hat damit eine Lücke von einem Tag, was das Design zulässt: Vorgesehen ist höchstens eine Welle je Kalendertag, nicht zwingend eine Welle an jedem Tag.

    Inhaltlich fallen drei Punkte auf. Die Volksbank Lübeck erreicht in Welle 6 eine Top-3-Quote von 71,3 Prozent. Der Punktwert liegt damit erstmals unterhalb des für die Vorwelle berechneten Wilson-Intervalls. Über alle sechs Wellen zusammen bleibt die Quote bei 77,8 Prozent. Aus einer einzelnen Welle lässt sich nicht entscheiden, ob dahinter eine Tagesschwankung oder der Anfang einer Verschiebung steckt. Zweitens hat die Postbank die TARGOBANK in der Sortierung überholt. Beide liegen bei Quoten unter einem Prozent, weshalb der Rangwechsel nichts belegt. Drittens sank der Websuche-Anteil von ChatGPT in dieser Welle auf 64,5 Prozent, den niedrigsten Wert der Reihe. Kumuliert über alle Wellen liegt er bei 69,6 Prozent.

  • 2026-08-05 · Wellen 3 bis 5 eingespielt

    Halbzeit: engere Intervalle, ein weicheres Websuche-Muster und sieben Ausfälle

    Die Wellen 3 bis 5 sind erhoben, damit liegen 1157 gültige Antworten vor. Welle 4 lief als erste ohne einen einzigen Ausfall durch. In Welle 3 fielen zwei Abfragen aus, in Welle 5 sieben, jeweils auf der ChatGPT-Seite mit dem Serverfehler 520 und verteilt über mehrere Prompts. Mit drei Prozent Ausfallquote bleibt Welle 5 deutlich unter der Schwelle von zehn Prozent, ab der eine Welle wiederholt würde. Welle 3 startete planmäßig am Abend und zog sich bis in den Vormittag des Folgetags. Die Antworten sind mit ihren tatsächlichen Zeitstempeln protokolliert und der Welle unverändert zugeordnet.

    Zwei Dinge haben sich gegenüber dem Stand nach Welle 2 bewegt. Erstens ist das Websuche-Muster von ChatGPT weicher geworden: Nach Welle 2 lösten 21 der 33 Prompts in jeder einzelnen Abfrage eine Suche aus und drei in keiner, jetzt sind es 14 und einer. Zweitens hat die Sparda-Bank Hamburg mit sechs Top-3-Nennungen die Schwelle für den Wellenverlauf erreicht und bekommt in Abbildung 5 ein eigenes Feld.

  • 2026-08-02 · Welle 2 erhoben, Statistik korrigiert

    Wilson-Intervall jetzt der Top-3-Quote zugeordnet

    Welle 2 ist erhoben, 232 von 234 Abfragen sind auswertbar. Bei der Methodenkontrolle fiel auf, dass das Messskript das Wilson-Intervall aus der Zahl der Nennungen berechnet. Dieses Intervall gehört zur Nennungsquote. Für die Top-3-Quote und die Erstnennungsquote werden deshalb eigene Intervalle mit einem zusätzlichen Skript berechnet. Das Messskript selbst bleibt unverändert, damit die vorab festgelegten Dateien nicht angetastet werden.

    Die Ergebnistabelle führt alle elf Institute der Grundgesamtheit auf. Dazu zählen auch die fünf Institute mit einer Top-3-Quote von null.

  • 2026-08-01 · Welle 1 und zwei widerlegte Annahmen

    Getrennte Auswertung der vier Prompt-Blöcke

    Welle 1 ist erhoben. Die vier Prompt-Blöcke werden getrennt ausgewertet, da die elf Marken-Prompts gezielt nach je einem Institut fragen. Eine gemeinsame Auswertung würde die Quote jedes Instituts um genau die Zahl seiner eigenen Marken-Abfragen erhöhen. Alle Sichtbarkeitsaussagen stammen deshalb ausschließlich aus den Leit- und Erweiterungsprompts.

    Außerdem beruhte die Aussage, ChatGPT nutze die Websuche in 11 Prozent der Fälle, auf einem einzigen Prompt. Über alle 33 Prompts liegt der Anteil bei rund 70 Prozent. Die Kostenschätzung stieg hierdurch von 5 auf 13 Euro, da Suchergebnisse als Eingabe-Tokens abgerechnet werden, d. h. nach der Menge des Textes, den das Modell verarbeitet.

  • 2026-08-01 · Vorab-Festlegung und Pretest

    Prompt-Set eingefroren, ein Codierungsfehler gefunden

    Prompt-Set und Institutsliste sind eingefroren, die Prüfsummen stehen im Methodik-Abschnitt. Der Pretest mit 20 Abfragen am ersten Leitprompt deckte einen Codierungsfehler auf: Die Verbundbezeichnung „Volks-/Raiffeisenbank“ wurde fälschlich als Institut aus dem Umland gezählt. Das Muster wurde noch vor dem Einfrieren korrigiert. Nach dem Pretest fiel außerdem die Entscheidung für die Top-3-Quote als primäre Zielgröße, da ING und DKB dort eine Nennungsquote von 100 Prozent erreichten und trotzdem in keiner einzigen Antwort unter den ersten drei standen.

  • 2026-08-13

    Whitepaper, Rohdaten und Pressematerial veröffentlicht

    Das Whitepaper bündelt die Gesamtauswertung, die Kontrollcodierung und den Designeffekt-Bericht. Die Kontrollcodierung über eine reproduzierbare 10-Prozent-Stichprobe ergab Cohens Kappa von 0,99. Der Designeffekt-Bericht zeigt, dass die Antworten stark nach Prompts clustern. Bei der Top-3-Quote der Volksbank liegt das effektive n bei rund 42 statt 1.183. Die Rohdaten aller 2.340 Antworten stehen als CSV-Paket bereit, dazu drei Abbildungen in Druckqualität.

  • geplant

    Die Grid-Messung

    Im Anschluss kommt die Messung der lokalen Google-Sichtbarkeit über das 81-Punkte-Raster hinzu, die hier einen eigenen Abschnitt bekommt.

Häufige Fragen

Misst die Studie das ChatGPT, das Kundinnen und Kunden benutzen?

Nein. Gemessen wurden GPT-5 mini und Gemini 3.6 Flash über die APIs der Anbieter. Bei OpenAI war Lübeck als Standort hinterlegt. Die Antworten sind damit eine Näherung an die Apps, aber nicht wortgleich mit ihnen. Die Ergebnisse gelten für die dokumentierte API-Konfiguration und dürfen nicht als Nutzungsstatistik der ChatGPT- oder Gemini-App gelesen werden.

Warum wird ein kleineres Modell abgefragt und nicht das Standardmodell der App?

Bei 2.340 geplanten Abfragen begrenzte GPT-5 mini die Kosten. Ein anderes Modell kann andere Institute nennen, die Websuche anders einsetzen oder die Anbieter anders anordnen. Verglichen werden die Institute deshalb ausschließlich innerhalb der dokumentierten Modellkonfiguration.

Warum stehen ING und DKB in den Auswertungen, obwohl sie keine Filiale in Lübeck haben?

Weil ChatGPT und Gemini sie auf Lübeck-Fragen nennen. Direktbanken zählen nicht zur Grundgesamtheit der elf Institute, ihre Nennungen werden allerdings mitcodiert und in einer eigenen Tabelle ausgewiesen. Der Anteil der Top-3-Plätze, der auf Anbieter ohne Standort entfällt, beschreibt, mit wem die Lübecker Institute in KI-Antworten tatsächlich konkurrieren, und ist damit selbst ein Ergebnis dieser Studie.

Sagt die Studie, welche Bank in Lübeck die beste ist?

Nein. Gemessen wird die Auffindbarkeit, d. h. ob und an welcher Stelle ein Institut in Antworten auftaucht. Ob eine Bank gut berät oder günstige Konditionen bietet, kann diese Messung nicht beantworten. Die Formulierung „beste Bank“ kommt lediglich als Wortlaut eines Prompts vor, weil Menschen so fragen.

Warum wurden Zahlen schon veröffentlicht, bevor die Erhebung abgeschlossen war?

Prompts, Institutsliste und primäre Zielgröße wurden vor der ersten Messung veröffentlicht und mit Prüfsummen hinterlegt. Dadurch blieb während der Zwischenstände sichtbar, ob dieselben Regeln bis zum Ende verwendet wurden. Seit Welle 10 steht der abgeschlossene Endstand auf dieser Seite.

Wie widerspricht ein Institut einer Zahl?

Per E-Mail an kontakt@patrickstolp.de, mit Angabe der beanstandeten Zahl. Jedes untersuchte Institut erhält auf Anfrage seine Einzelauswertung mit den zugrundeliegenden Antworten. Ich antworte innerhalb von fünf Werktagen. Bis zur Klärung wird die betroffene Zeile in Tabelle 1 gekennzeichnet. Erweist sich eine Zahl als falsch, wird die Korrektur an der betroffenen Stelle dokumentiert. Stellungnahmen der Institute werden im Whitepaper im Wortlaut ausgewiesen.

Zitation: Stolp, Patrick (2026): KI-Sichtbarkeitsstudie Banken Lübeck. Abgeschlossene Erhebung, Welle 10 von 10. Lübeck. https://patrickstolp.de/ki-sichtbarkeitsstudie-banken-luebeck/

Autor und Herausgeber: Patrick Stolp, SEO-Experte, Lübeck. Autor, Herausgeber und Finanzier sind dieselbe Person. Die automatisierte Codierung wurde technisch mit einer zweiten Codierung durch ein Sprachmodell geprüft. Eine unabhängige menschliche Zweitprüfung liegt nicht vor.

Erhebungszeitraum: 1. August 2026 bis 12. August 2026, zehn Wellen an verschiedenen Tagen und Tageszeiten.

Datenstand: 12. August 2026, Welle 10 von 10, 2320 gültige Antworten.

Status: abgeschlossene Erhebung.

Fassung: 1.0.

Stichprobe: 2.340 geplante Einzelabfragen, 33 vorab festgelegte Prompts, elf Institute, zwei Systeme. Davon 2320 gültige Antworten.

Codier-Kontrolle: Kontrollcodierung von zehn Prozent der Antworten durchgeführt, Cohens Kappa 0,99 bei 99,7 Prozent beobachteter Übereinstimmung, Details im Whitepaper.

Vorab festgelegt: Prompt-Set und Institutsliste, eingefroren am 1. August 2026 um 16:07 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, mit SHA-256-Prüfsumme im Methodik-Abschnitt. Selbst gesetzter Zeitstempel, nicht extern bezeugt.

Datenverfügbarkeit: Prompt-Set, Institutsliste, Studiendesign und institutsbezogene Einzelauswertungen auf Anfrage. Rohdaten (ZIP mit CSV) und Whitepaper stehen im Abschnitt für die Presse zum Download bereit.

Finanzierung: eigenfinanziert. Kosten 13,74 Euro an Schnittstellengebühren, davon 0,92 Euro für einen verworfenen Lauf.

Interessenkonflikt: Die Studie ist eigenfinanziert und entstand ohne Auftrag, Beteiligung oder Vorabkenntnis eines der untersuchten Institute.

Nachnutzung: Zahlen und Abbildungen dürfen mit Quellenangabe und Nennung der Wellennummer weiterverwendet werden.

Kontakt: kontakt@patrickstolp.de, Antwort innerhalb von fünf Werktagen.

Welle
10 von 10
Gültige Antworten
2320
Erhoben bis
2026-08-12
Nächste Aktualisierung
entfällt, Endstand

Verwandte eigene Messungen, kostenlos und nicht Bestandteil dieser Studie: Sichtbarkeits-Check Lübeck für die lokale Google-Sichtbarkeit, KI-Sichtbarkeits-Check Lübeck für die Sichtbarkeit in ChatGPT und Gemini, sowie der Lübecker Branchen-Radar als methodische Vorgängermessung.