Patrick Stolp
SEO-Experte für semantische Suchmaschinenoptimierung und KI-Suche aus Lübeck
Patrick Stolp ist SEO-Berater aus Lübeck, spezialisiert auf semantische Suchmaschinenoptimierung und die Auffindbarkeit in der KI-Suche. Ich bin Jahrgang 1988, in Lübeck geboren und meiner Heimatstadt bis heute treu geblieben. Mit der Optimierung von Webinhalten beschäftige ich mich seit 2011. Hauptberuflich arbeite ich bei der Netzhirsch GmbH in Bad Schwartau. Dort verantworte ich als Abteilungsleiter SEO die strategische Ausrichtung für B2B- und B2C-Kunden und bin zudem als Head of Automation tätig.
Suchmaschinenoptimierung ist für mich allerdings weit mehr als ein Beruf; sie ist zugleich mein Hobby und eine echte Leidenschaft. Mich treibt der Anspruch an, Unternehmen die tatsächliche Funktionsweise moderner Suchsysteme verständlich zu machen, gängige Mythen der Branche aufzuklären und gerade Betriebe in Lübeck und der Region für die digitale Zukunft zu wappnen. Wer vor der Wahl einer passenden Agentur oder Beratung steht, findet in meiner Entscheidungshilfe zu SEO in Schleswig-Holstein eine Einordnung, welche Unterstützung sein Unternehmen tatsächlich braucht.
Dabei folge ich einem einfachen Grundsatz: Belege statt Behauptungen. Meine Empfehlungen leite ich nicht aus kurzlebigen Branchentrends ab, sondern stütze mich konsequent auf Primärquellen: auf Google-Patente, auf die Unterlagen des US-Kartellverfahrens gegen Google samt den Aussagen beteiligter Ingenieure, auf geleakte interne Dokumentationen der Suchmaschine sowie auf eigene, systematische Messungen. Was sich technisch oder empirisch nicht belegen lässt, empfehle ich schlichtweg nicht.
Werdegang
Nach meinem Studium der Kulturwissenschaften habe ich zunächst vom Schreiben gelebt. 2011 kam die Suchmaschinenoptimierung dazu, weil meine Texte im Netz schließlich auch von den richtigen Lesern gefunden werden mussten. In den ersten Jahren habe ich freiberuflich als Texter und SEO-Berater gearbeitet. Neben der SEO-Arbeit war ich 2021 Chefredakteur eines Online-Marketing-Magazins und begleitete parallel dazu Projekte als Lektor und Projektmanager bei einem Content-Dienstleister. Seit März 2022 leite ich die SEO-Abteilung der Netzhirsch GmbH in Bad Schwartau. Dort verantworte ich die SEO-Strategie für B2B- und B2C-Kunden, von der technischen Optimierung über redaktionelle Konzepte bis hin zur semantischen Suchmaschinenoptimierung. Neuerdings bin ich bei Netzhirsch außerdem als Head of Automation tätig.
Mein methodisches Fundament entwickle ich dabei kontinuierlich weiter. In der Angewandten Germanistik beschäftige ich mich intensiv mit großen Sprachmodellen und den linguistischen Grundlagen automatischer Sprachverarbeitung. Mein Fachwissen in der semantischen SEO habe ich mir anfangs bei etablierten Größen wie Koray Tuğberk Gübür – unter anderem in dessen Semantic-SEO-Kurs – erarbeitet und seitdem Schritt für Schritt eigenständig weiterentwickelt, vor allem über Primärquellen und eigene Messungen.
Überdies habe ich mehrere Hundert Fachartikel geschrieben, viele davon als Ghostwriter unter fremdem Namen. Mir ist dabei wichtig, große B2B-Projekte mit komplexen Webstrukturen ebenso fundiert zu begleiten wie kleine lokale Betriebe aus der Nachbarschaft.
Vorträge
IT4B Digital Summit der IHK Schleswig-Holstein, 24. Juni 2026, Gollan-Werft Lübeck: Vortrag „Warum gute SEO schon immer KI-Suche abdeckte“, gehalten für die Netzhirsch GmbH. Die Fachkonferenz versammelte mehr als 1.000 Teilnehmende und über 50 Referenten auf dem Gelände. Die Vortragsfolien stehen über den Rückblick der IHK Schleswig-Holstein bereit.
Tag der KI der Netzhirsch GmbH, Februar 2026: Vortrag „Inside the Black Box: Wie KI-Suche funktioniert und was nach dem Klick kommt“. Der Vortrag bot einen technischen Einblick darin, wie KI-gestützte Systeme Webinhalte in Abschnitte zerlegen (Chunking), Nutzerfragen in parallele Suchanfragen auffächern (Query-Fan-out) und welche Konsequenzen sich daraus für nachhaltige Content-Strategien ergeben.
IHK zu Lübeck, Webinar „Warum Sie Google & (vielen) SEO-Agenturen nicht trauen können“: In der öffentlich auf YouTube abrufbaren Aufzeichnung setze ich mich kritisch mit der Dienstleistungsqualität in der SEO-Branche auseinander und gebe Unternehmen nachvollziehbare Prüfkriterien an die Hand.
Interviews und Gastbeiträge
Der Bank Blog, : Gastbeitrag „Worauf ChatGPT seine Bankempfehlungen stützt“. Eine systematische Quellenanalyse zu der Frage, aus welchen Webseiten und Nachweisen Sprachmodelle ihre Antworten speisen, wenn Nutzer sich nach Banken oder Bankprodukten erkundigen.
Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt, : Interview „Digitale Präsenz: „Rezensionen helfen, sich ein Bild zu machen““ mit Eike Ina Lamberty. Das Gespräch erläutert, worauf es bei der digitalen Sichtbarkeit von Arztpraxen und Kliniken ankommt, welche Rolle Google-Rezensionen spielen und wie eine klar strukturierte Website die Kommunikation mit Patienten im Praxisalltag erleichtern kann.
IHK-Magazin Schleswig-Holstein, Mai 2026: Interview „KI und SEO: Ändern sich nun die Spielregeln?“. Das ausführliche Gespräch erschien in der Print-Ausgabe, eine gekürzte Fassung im Online-Portal Wirtschaft im Hansebelt. Darin rate ich Unternehmen ausdrücklich davon ab, isolierte Optimierungspakete für KI zu buchen. Sie sollten erst prüfen, ob ihre bisherige SEO überhaupt auf der Höhe der Zeit ist.
Eigene Untersuchungen
Alle hier genannten Erhebungen führe ich rein privat, vollständig selbst finanziert und ohne Auftrag der untersuchten Organisationen durch. Gebündelt werden sie im Lübecker KI-Monitor, dessen Vorgehensweise in der offengelegten Methodik (Fassung 1.0 vom 21. August 2026) mit sämtlichen Erhebungsverfahren, Codierungen und Aussagegrenzen dokumentiert ist.
Bundesweite Weltmarktführer-Studie, Oktober 2026: Untersucht wurden alle 472 im Weltmarktführer-Index geführten Unternehmen mit Sitz in Deutschland. ChatGPT sollte für das jeweilige Marktsegment die fünf international führenden Anbieter nennen. Sobald dem System die Websuche zur Verfügung stand, erschienen 357 der 472 Weltmarktführer in diesen Listen. Den Versuchsplan habe ich vor der Messung mit Zeitstempel auf der Plattform Open Science Framework (OSF) hinterlegt; seit der Veröffentlichung der Ergebnisse ist er dort öffentlich einsehbar. Gemessen habe ich am 4. Oktober 2026. Ein begleitender Blogartikel zur Weltmarktführer-Studie zeigt, welche Weltmarktführer ChatGPT übergeht und womit das zusammenhängt.
Lübecker Branchen-Radar: Seit Juli 2026 messe ich jeden Monat, welche lokalen Betriebe ChatGPT und Google Gemini bei typischen Kundenfragen nennen. Die Untersuchung umfasst inzwischen mehr als 20 Branchen und weist die Nennungsquote je Betrieb aus, ohne damit ein Qualitätsurteil über die Betriebe zu fällen.
KI-Sichtbarkeitsstudie Banken Lübeck, August 2026: In zehn Erhebungswellen habe ich untersucht, welche Banken von ChatGPT und Gemini genannt und empfohlen werden, wenn Nutzer vor Ort nach Geldinstituten fragen. Methodik, Kennzahlen und Rohdaten sind frei zugänglich, die Gesamtauswertung fasst ein begleitendes Whitepaper (PDF) zusammen.
KI-Sichtbarkeit Lübecker Stiftungen: Eine abgeschlossene Untersuchung zu der Frage, welche Stiftungen aus Lübeck in den Antworten von ChatGPT und Gemini auftauchen, sobald jemand nach Projektförderung für gemeinnützige Vorhaben sucht.
KI-Reiseplanung Lübeck: Eine laufende Erhebung, die prüft, wie verlässlich die Tagespläne sind, die ChatGPT für einen Aufenthalt in Lübeck ausgibt.
Weihnachtsstadt Lübeck: Diese Untersuchung ging der Frage nach, ob ChatGPT Lübeck als Weihnachtsstadt des Nordens empfiehlt. In der ersten Messwelle nannte das System die Hansestadt in 145 von 160 Antworten an erster Stelle.
Hidden Champions in Lübeck, August 2026: Anhand von 768 Antworten an drei Messtagen wurde erfasst, was ChatGPT über 16 spezialisierte Unternehmen aus Lübeck weiß, darunter mehrere kleinere Weltmarktführer.
KI-Suche Wiki
Ergänzend zu meinen Untersuchungen betreibe ich das KI-Suche Wiki als technisches Nachschlagewerk. Die Plattform dokumentiert die Funktionsweise von KI-Crawlern, Zugriffsregeln für Webserver und methodische Ansätze zur systematischen Auswertung von Antworten generativer Systeme.
Ich stelle dort zudem Werkzeuge bereit, mit denen sich beispielsweise robots.txt-Regeln testen oder Quellennachweise in KI-Antworten nach Domains und URLs automatisiert auszählen lassen. Die Seite zu Redaktion und Prüfweise legt offen, wie Beobachtungen gesichert und Erkenntnisse anderer Fachleute eingeordnet werden.
Fachartikel
In meinem Blog erkläre ich regelmäßig, nach welchen Kriterien Google und KI-Suchsysteme Webinhalte bewerten. Die wichtigsten Beiträge sind in zwei Reihen gebündelt: Die Serie „KI-Suche: Der große Überblick“ beleuchtet in vier Teilen die technischen Hintergründe generativer Suche, während die Reihe „SEO ohne Agentur“ verständliche Anleitungen für Einsteigerinnen und Einsteiger liefert.
Fachliche Schwerpunkte
Semantische Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinen und KI-Chatbots verarbeiten heute die Bedeutung von Suchanfragen und Texten, statt lediglich übereinstimmende Wörter abzugleichen. Ob ein Inhalt gefunden wird, hängt deshalb weniger am passenden Keyword als daran, ob er das konkrete Anliegen eines Menschen trifft und verständlich beantwortet. Aus diesem Grund beginnt meine Arbeit nicht mit Keyword-Listen, sondern mit der Frage, was Menschen tun wollen und was ein Unternehmen ihnen dafür bieten kann. Mit der Verbreitung der KI-Suche gewinnt dieser Ansatz zusätzlich an Gewicht: Semantische SEO bildet für mich das eigentliche Fundament, das Webinhalte auch in generativen Antwortsystemen sichtbar macht.
Information Retrieval und Entitäten
Das Fachgebiet Information Retrieval untersucht, wie Suchsysteme relevante Informationen finden, auswählen und ordnen. Weil uns durch das US-Kartellverfahren gegen Google und interne Dokumentationen heute ungewöhnlich konkrete Einblicke in diese Mechanismen vorliegen, kann ich Behauptungen der Branche an nachweisbaren Abläufen prüfen und Mythen fundiert aufklären. Zugleich erfassen moderne Suchsysteme und KI-Chatbots Unternehmen als Entitäten – also als eindeutig identifizierbare Akteure in der realen Welt. Für meine Arbeit steht daher im Mittelpunkt, ein Unternehmen als unverwechselbare Entität zu profilieren und seine Aussagen durch zitierfähige, unabhängige Quellen abzusichern.
KI-Suche
In der Branche kursieren für die Auffindbarkeit in generativen Modellen Begriffe wie „Generative Engine Optimization“ (GEO) oder „Answer Engine Optimization“ (AEO), wobei sich letzterer Begriff im deutschsprachigen Raum kaum durchgesetzt hat. Ich spreche stattdessen bewusst von KI-Suche, weil dieser Begriff die gesamte Entwicklung umfasst: von KI-Übersichten und dem KI-Modus in klassischen Suchmaschinen bis hin zu KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity. Eine handwerklich saubere Suchmaschinenoptimierung deckt die Anforderungen dieser KI-Suche schon lange zu großen Teilen ab.
Sprachwissenschaft und Sprachmodelle
Über die Angewandte Germanistik betrachte ich Suchalgorithmen und große Sprachmodelle mit den Werkzeugen der Linguistik. Die Sprachwissenschaft liefert präzise Begriffe und Methoden, um zu verstehen, wie Modelle Bedeutung modellieren und Texte verarbeiten. Wie direkt dieser Ansatz in die Praxis greift, zeigt mein Artikel „Mit ChatGPT Texte im eigenen Schreibstil erstellen“: Darin habe ich eigene Texte linguistisch analysiert, ein persönliches Sprachprofil erarbeitet und dieses in gezielte Arbeitsanweisungen für Sprachmodelle übersetzt.
Kontakt
Wenn Sie Fragen zu meinen Erhebungen haben, mich für einen Fachbeitrag oder Vortrag anfragen möchten oder sich über Suchsysteme austauschen wollen, erreichen Sie mich per E-Mail oder über LinkedIn.
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